Ausflug ins Planetarium

Nirgendwo sonst wird Faszination, Spaß und Wissenschaft so gekonnt verbunden wie in einem Planetarium. Gebannt lauschen die Kinder auf die Vorträge und sehen über sich und neben sich die Sterne unseres Universums vorbeiziehen. So manche Karriere auf dem Sektor der Astrophysik begann mit einem Familienausflug ins Planetarium.

Was genau ist eigentlich ein Planetarium?

Ursprünglich wurde damit ein Gerät zur Veranschaulichung des Planetenlaufs bezeichnet, doch heute versteht man unter diesem Begriff eher ein Gebäude mit einer halbkugelförmigen Kuppel, auf deren Innenfläche bewegte Bilder des Universums und insbesondere der Sterne von einem speziellen Projektor erzeugt werden. Diese Form des Planetariums bezeichnet man gemeinhin auch als „Projektionsplanetarium“. Charakteristisch für das Projektionsplanetarium ist, dass der Projektor die Tages- und Jahresbewegungen zu einer beliebigen Zeit und für einen beliebigen geographischen Ort darstellen kann. Zudem werden in den heutigen Planetarien auch anderweitige Informationen über Himmelskörper aller Klassen – zum Beispiel in Form von Infobroschüren oder Vorträgen – ausgegeben. In den meisten deutschen Großstädten gibt es öffentliche Planetarien mit Präsentationen für alle Altersgruppen. Besonders Schulklassen unternehmen häufig Ausflüge ins Planetarium. Der Zuschauer nimmt während einer der Vorführungen – ähnlich wie im Kino – auf einem Sitz im Auditorium Platz. Damit jeder Zuschauer eine gute Rundumsicht auf den projektierten Sternenhimmel haben kann und auch die ergonomischen Gesichtspunkte nicht zu kurz kommen, sind die Sitze in vielen Fällen drehbar angeordnet.

Sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen ist ein Besuch im Planetarium ein echtes Erlebnis, das im Familienkreis auch bestens diskutiert werden kann. Zeigt das Kind Interesse, kann ja auch darüber nachgedacht werden, mithilfe eines eigenen Teleskopes dieses Interesse aktiv zu unterstützen.

Autor: Mita - Datum: 12.09.2011 - Uhrzeit: 18:04 Uhr - Kategorien: Ausflüge, Für wenig Geld, Kultur - Kommentar schreiben
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